willkommen
der Wollgräser und
Brachvögel

Das 40 Quadratkilometer große Kehdinger Moor an der Niederelbe zwischen Hamburg und Cuxhaven ist eine Landschaft im Wandel. Vor rund 4000 Jahren begann sich hier das Hochmoor zu bilden und rund 200 Jahre ist es her, dass die Menschen den Torf als Brennstoff zu nutzen begannen.
Heute gewinnen die Euflor-Humuswerke industriell Torf mit der Auflage, die Flächen anschließend wieder der Natur zu überlassen. Auf den wiedervernässten Flächen wachsen inzwischen Torfmoose und Wollgras. Auch Kranich und Brachvogel sind zurückgekehrt.
In einer zwei- bis dreistündigen Fahrt passiert die Moorkieker-Bahn zwischen April und Oktober auf dem Gelände der Euflor-Humuswerke die Stadien des Landschaftswandels gewissermaßen im Zeitraffer:
Biologen erklären...
- 3000 Jahre altes Torfmoos – ein Bodenquerschnitt zur Moorentwicklung.
- Vom Spaten zum Spezialbagger – Torfabbau gestern, heute und morgen.
- Wasser als Lebenselixier – Die Renaturierung des Hochmoores als großes Experiment.
- Fleischfressende Pflanzen und blaue Froschmänner – die Flora und Fauna eines Hochmoores.
Der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen hat am Rande des vier Kilometer langen Moorkieker-Rundkurses einiges auf die Beine gestellt:
- 1.200 Meter lange Holz-Bohlenwege sorgen dafür, dass niemand nasse Füße bekommt und die empfindlichen Moorpflanzen keinen Schaden nehmen.
- Ein großes Modell erklärt die Entstehung des Kehdinger Hochmoores.
- Von der Aussichtsplattform können die Moorkieker-Gäste den Blick über die weite Landschaft genießen.
- Das “Haus im Moor” liegt mitten in einem Moorsee und bietet auch bei schlechtem Wetter Raum für Bildungsveranstaltungen.
Übrigens: Hier entstand 2005 auch der Tatort-Krimi “Schwarzes Herz” mit der Schauspielerin Maria Furtwängler.



